Azure MeetUp in Lingen

Spannende Themen und neue Kontakte

– Keno Voß

Seit nun zwei Wochen bin ich Praktikant im Marketing bei der Tec Networks GmbH am Standort Emden. Der Begriff „Azure“ und viel Content drum herum sind mir, in dieser noch kurzen Zeit, immer wieder begegnet. Um einen Einblick dahinter und um ein Grundverständnis für die Microsoft Azure Cloud zu bekommen, habe ich die Kollegen zum Azure Meetup in Lingen begleitet. Dieser Beitrag fasst das Meetup aus der Sicht eines IT-Interessierten Marketers zusammen, der jedoch bisher von der allumfassenden Azure Cloud unbehelligt war. Was ich erlebt habe, können Sie mit meinen Augen sehen und dazu meine Gedanken im Folgenden lesen:

19:00 – Start Arno Kramer | Azure File Sync

Der erste Referent des Abends war Arno Kramer mit dem Thema „Azure File Sync“. Für viele der Teilnehmer war, wie auch für mich, dieses Thema unbekannt. Daher gab es eine leichte Einführung in das Thema Azure Files, der wirklich jeder folgen konnte. Danach brachte uns Arno die Verfügbarkeit und die Einsatzmöglichkeiten von Azure File näher und ich war überrascht, wie viele Möglichkeiten der Einbindung damit möglich sind. Datensicherheit eine wichtige Thematik, wurde ebenfalls erläutert. Dabei ging Arno auch auf „Snapshots“ ein welche die Dokumentation bei der Einrichtung von IT-Strukturen erleichtern soll. Nach dem Kostenrahmen ging es weiter mit der praktischen Umsetzung und Beispielerklärungen. Die Teilnehmer wurden dabei mit einbezogen und Fragen sowohl kompetent als auch verständlich beantwortet.

Fazit:
Ein lockerer, informativer Vortrag über die Microsoft Azure File Sync in seinen Grundlagen mit kritischem Blick auf noch bestehende Schwächen.

19:30: Matthias Kösters | Azure Site Recovery

Der zweite Referent des Abends war Matthias Kösters. Ein Kollege, den ich nur von Bildern kannte, weil er am Standort Lingen arbeitet. Schon im Gespräch war spürbar, dass er für die IT lebt und auch nach der Arbeit großes Interesse am Testen und Tüfteln hat – praktische Erfahrung, auch mit älteren Systemen, hat Matthias zugenüge. Dieser Kurzvortrag ging über das Thema Azure Site Recovery mit dem Schwerpunkt auf Failover. Auch dies war den Teilnehmern bisher nicht bekannt und es gab eine kurze Einführung in das Thema. Die Schritte der Replikation wurden aufgezeigt, der Kostenrahmen angeschnitten und dann kam das spannende! Die Demonstration einer Site Recovery bei einem Failover. Die Teilnehmer waren angeregt Fragen zu stellen und Matthias hat „Consulting direkt am Interessenten“ begonnen. Bei vielen Themen konnte sich auch Arno nicht zurückhalten und stieg in eine Diskussion mit ein. Ein spannendes Thema und für viele von großer Relevanz.

20:00 – Pizzapause

Bei solch wichtigen Themen ist der Geist gefordert. Nahrung für den Geist gab es in Form einer guten Pizza vom Lokal um die Ecke. Doch auch während des Essens kam die Diskussion nicht zum Erliegen und es wurde weiter gefragt.

20:15 – Site Recovery II

Nach dem Essen ging es mit dem zweiten Block von Matthias weiter. In diesem ging es um die erfolge Site Recovery die während der Pause geladen hatte. Die Teilnehmer waren sichtlich interessiert am Ergebnis und stellten auch dort wieder viele Fragen. Einen kleinen Preview gab es ebenfalls – Azure to Azure, ein bisher noch nicht vollkommen finaler Prozess wurde kurz angesprochen. Ein Zitat von William Dirkin, der ebenfalls Organisator des Meetup´s war, blieb mir in Erinnerung und sorgte für ein Schmunzeln bei den Zuhörern: „Stell dir jedes mögliche Szenario vor, wie deine Daten in die Cloud kommen können – daran arbeitet Microsoft derzeit“.

Ein praxisorientierter, interaktiver Vortrag mit leichtem „Consulting-Charakter“ direkt am Interessenten.

Gegen 20:45 war der Vortrag vorbei und es kam zu einer kleinen Gesprächsrunde mit den Teilnehmern über potentielle Möglichkeiten die Cloud auch für sich zu nutzen.

Mein persönliches Fazit des Abends:

Es war ein wirklich interessanter, informativer Abend, der mir die Microsoft Azure Cloud näher gebracht und in seinen Grundzügen hat verstehen lassen. Ich werde auch weiterhin auf solche After-Work Events gehen um mich noch praxisnäher mit dem Thema zu beschäftigen.

– Der Praktikant.